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Mit dem Fahrrad

Schnappen Sie sich Ihren Drahtesel, treten Sie in die Pedale und schon geht es los – schöne Strecken für Ihre nächste Familien-Fahrradtour finden Sie hier. Und nicht vergessen: Den lecker gefüllten Picknickkorb für die Pause!

Ab nach Harburg

Ein ca. 11 km langer Ausflug mitten durch die waldige, malerische Kulisse des Naturparks Schwarze Berge. Allerdings müssen Sie bei dieser Radtour durch den Hamburger Süden streckenweise richtig in die Pedale treten, denn der Weg führt durch die Harburger Berge – und die können ganz schön steil sein. So bietet es sich an, eine Pause einzulegen und einen Abstecher ins Freilichtmuseum Am Kiekeberg oder in den Wildpark Schwarze Berge zu machen, die beide am Wegesrand liegen. Ausgangspunkt ist der S-Bahnhof Neuwiedenthal. Sie folgen einige Meter der Cuxhavener Straße in Richtung Osten und biegen dann nach rechts in den Ehestorfer Heuweg ein (vorher vorsichtig die Straße überqueren!). Die Route führt hier an kleinen Häusern und Waldstücken vorbei und geht in das Emmetal über. Nun wird es ländlich. Nach einem Schwenk nach rechts erreicht man auf holprigem Pflaster das Freilichtmuseum Am Kiekeberg. Über den Knickweg gehts weiter in Richtung Wildpark Schwarze Berge. Hier macht der Weg eine Schleife und führt über den befestigten Falkenbergsweg zurück. Es empfielt sich, vom Falkenbergsweg in den Gödeke-Michels-Weg nach links abzubiegen. Übrigens, diese Straße hat ihren Namen von einem Weggefährten Störtebekers, der 1401 zusammen mit dem berühmten Piraten hingerichtet wurde. Einer Legende nach soll irgendwo hier ein Schatz vergraben sein. Das nächste Straßenschild auf der rechten Seite trägt denn auch den Namen Störtebekers. Über diesen Weg, den Heidrand, die Osteheide und die Neugrabener Bahnhofsstraße gelangt man zur S-Bahnstation Neugraben, wo alle (entkräftet) vom Sattel steigen und den Heimweg bequem per S-Bahn antreten. Wer die Tour verlängern möchte, fährt vom Falkenbergweg ab in Richtung Westen: Genau neben dem bereits durchradelten Naturschutzgebiet Neugrabener Heide liegt nämlich die Fischbeker Heide.


Über die Deiche nach Ochsenwerder 

Ein Tipp vorweg: Da man bei diesem ca. 17 km langen Trip ins Grüne doch etwas Zeit auf dem Sattel zubringt, ist er erst für Radler ab neun Jahren ein Vergnügen. Die Strampelei lohnt sich aber! Die Route führt an Fabrikgebäuden vorbei, und so sollte man, um ungestört radeln zu können, den Trip möglichst am Wochenende unternehmen. Bald wechselt das Ambiente allerdings und es bieten sich den Freizeitradlern, die nicht Kilometerrekorde aufstellen, sondern in Ruhe die Landschaft genießen wollen, unzählige Gelegenheiten, auf satten Deichwiesen zu pausieren. Startpunkt ist in Hammerbrook. Von der S-Bahnstation Hammerbrook führt der Weg über die Wendenstraße, die Zweite Ausschläger Brücke und die Grüne Brücke. Gleich einige Meter weiter biegen Sie rechts ab in den Ausschläger Billdeich, der über den Billhorner Deich zum Sperrwerk Billwerder Bucht führt. Es lohnt sich, hier vom Sattel zu steigen und den Blick über die Elbe und ihre eisernen Überquerungen schweifen zu lassen. Ab Kaltehofe-Hauptdeich gehts dann – weg vom Großstadtrummel – in natürlichere Gefilde. Von idyllischen Radwegen auf grün bewachsenen Deichen bietet sich eine schöne Sicht über die Dove-Elbe. Übrigens, die Häuser, die sie jetzt bald sehen werden, gehören zur berühmt-berüchtigten Billesiedlung. Eine ca. 1 km längere Alternative zu dieser Strecke: Ab Sperrwerk Billwerder Bucht den Elbdeich entlang am HEW-Werk vorbei, dann rechts in die Ausschläger Allee einbiegen, ein kurzes Stück radeln und gleich wieder nach rechts in den Moorfleeter Deich. Von hier aus sieht man einige schöne Exemplare der für die Gegend typischen reetgedeckten Häuser. Über den Tatenberger Weg und den Tatenberger Deich schlängelt sich die kleine Deichstraße weiter und geht in den Ochsenwerder Norderdeich über. Auf der rechten Deichseite liegt das Landhaus Voigt mit hübschem Garten (Tel. 040-737 24 40), das zu einem Päuschen einlädt. Mit neuer Kraft gehts weiter über den Reitdeich durch ein Naturschutzgebiet – vorbei an Reihern und weidenden Kühen. Über die Kirchenbrücke gelangen Sie dann zum Allermöher Deich. Von hier aus führt der Weg, der ganz in der Nähe des Eichbaumsees liegt, über die Eichbaumbrücke und den Mittleren Landweg zur S-Bahnstation Mittlerer Landweg, wo müde Radler zufrieden in die Bahn steigen und sich bequem nach Hause fahren lassen. Durchtrainierte Freizeitradler fahren weiter bis zum Billwerder Billdeich. Vorbei an Pferdekoppeln und entlang der Boberger Dünen gehts nun über die Rote Brücke zurück in die Stadt. Die Berzeliusstraße verlassen Sie in Richtung Blaue Brücke. Über die Braune Brücke landet man schließlich wieder in der Wendenstraße, die zur S-Bahn Hammerbrook, Ihrem Ausgangspunkt, zurückführt.

Zu Fuss

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„Am Wochenende gehen wir wandern!“ – Viele Kinder empfinden diese Ankündigung als Drohung. Locken Sie Ihre Stubenhocker doch einmal mit folgenden Touren und machen Sie aus der langweiligen Wanderung eine spannende Abenteuer-Rallye!

Von Schulau nach Willkommhöft 

Wieder einmal so richtig schön spazieren gehen! Damit sich auch die jüngsten Familienmitglieder auf die ca. zweistündige Tour freuen, locken auf dem Weg Attraktionen wie 200 Buddelschiffe, ein Riesenschildkrötenpanzer, Ozeanriesen und eine überdimensional große Natur-Sandrutsche. Ausgangspunkt ist der Parkplatz des Mineralölwerks Wedel (Grenzweg). Wer Glück hat und das E-Werk geöffnet vorfindet, sollte ruhig einen Blick hineinwerfen und ein Stück Industriekultur studieren. Aber aufgepasst: An der Kaimauer zur Elbseite hin gibt es kein Geländer! Jetzt aber losspaziert! Zunächst gehts auf dem Elbwanderweg in Richtung Willkommhöft. Schmucke Gärten zur Rechten und eine schöne Aussicht auf die Elbe und die Sandstrände des anderen Flussufers zur Linken begleiten die Spaziergänger. Am Schulauer Fährhaus angelangt, ist etwas Geduld gefragt, denn erst wenn ein Schiff kommt, wird die Nationalhymne aus dem Heimatland des jeweiligen Ozeanriesen gespielt. Um Schiffe und Maritimes gehts auch im Buddelschiff- und Muschelmuseum, das sich im Keller des Schulauer Fährhauses befindet. Hier ist eine einzigartige Sammlung von über 200 Flaschenschiffen, 1.000 Muscheln und nautischen Raritäten, wie einem Riesenschildkrötenpanzer, zu bewundern (Tel. 04103-92 00 16, Öffnungzeiten: Sommer tägl. 10-18, Winter Sa/ So 10-18 Uhr. Eintritt: Kinder €1, Erw. € 1,50). Wer den Ausflug nun per Schiff fortsetzten möchte, schippert mit der Fähre Lühe-Schulau ins Alte Land (Abfahrt ab Schulau an den Wochenenden u. a. 12.45, 14.45 und 16.45 Uhr; im Winter an den Wochenenden kein Fährverkehr). Die anderen wandern am Strand entlang zum E-Werk zurück. Ist am Parkplatz noch etwas Energie vorhanden, empfiehlt sich ein Trip ins Naturschutzgebiet Wittenberger Heide. Vorbei an Pferdekoppeln führt der Weg über den kleinen Wanderweg am Leuchtfeuerstieg zum Leuchtturm und weiter bis ins Naturschutzgebiet, wo eine große Sanddüne auf kleine Wüstenabenteurer und Rutschfans wartet. Zum Herumtoben wie geschaffen!

Mit Auto, Bahn oder Schiff

Sie planen einen Tagesausflug ans Wasser, eine Familientour in die nähere Umgebung oder einen Wandertag in die Berge? Wir stellen Ihnen die schönsten Ausflugsziele vor, die Sie mit Auto oder Bahn erreichen können!

Altes Land

Mächtige Deiche, sanfte Wiesen, prunkvolle Fachwerkhäuser und Obstbäume, so weit das Auge reicht – das bietet das Alte Land. Hierher zu kommen lohnt sich immer, besonders schön ist es jedoch im Frühjahr: Dann verwandeln zuerst die Kirsch- und anschließend die Apfelbäume das mit etwa 170 qkm größte zusammenhängende Obstanbaugebiet Deutschlands in ein einziges Blütenmeer. Die Hauptstadt des Alten Landes ist Jork. Hier stehen besonders viele schöne Bauernhäuser, die den früheren Reichtum der Marschbauern belegen. Besonders prächtig: die zahlreichen üppig verzierten Eingangspforten, »Brauttüren« genannt, die nur von innen zu öffnen sind. Wie man früher im Alten Land gelebt und gearbeitet hat, veranschaulicht das liebevoll hergerichtete »Museum Altes Land« (Westerjork 49, Tel. 04162-57 15. Öffnungszeiten: April-Okt Di-So 11-17, Nov-März Mi/Sa/So 13-16 Uhr. Eintritt: frei). Zu sehen gibt es etwa Altländer Trachten und Schmuck, Mobiliar, Arbeitsgeräte und Modellschiffe. Einen Besuch lohnt auch die Mühle Aurora. Dort kann man nicht nur vorzüglich speisen, sondern auch den alten Mahlboden besichtigen (Mi-Mo 10.30-12 u. 14.30-18 Uhr, im Winter und bei größeren Gruppen vorher unter Tel. 04162-63 95 anmelden). Ein Tipp für alle Apfelfans: das Apfeldiplom, das man auf einem Obsthof in einer alten, gemütlichen Obstscheune in Händen halten kann. Nach einer kleinen Einweisung in die Heimatkunde, Biologie und den Anbau von Äpfeln gibt es eine lustige Frage- und Antwortspielrunde, an deren Ende das Diplom als Gewinn steht. Verlieren kann bei diesem spaßigen Beisammensein niemand! (Infos: Tel. 04162-91 14 97). Sie wollen lieber sportlich sein? Dann können Sie beim Jorker Fahrradverleih (Auf dem Kamp 7, Tel. 04162-66 45) für € 6 pro Tag einen Drahtesel leihen. Sehr nett ist es aber auch, sich durch das Alte Land kutschieren zu lassen. Kutschfahrten organisiert Anita Döscher, Tel. 04162-84 44 (Kostenpunkt: 1 Std. für 18 Pers. € 105). Noch ein paar Tipps für die Anfahrt: Kommen Sie mit dem Auto, sollten Sie unbedingt beim Sperrwerk Esteburg eine erste Pause einlegen. Die gewaltige Anlage ist ein Highlight für Technikfreaks. Sie verhindert, dass das Hinterland bei Sturmflut überschwemmt wird. Am Wochenende empfiehlt es sich allerdings, das Auto zu Hause zu lassen – die Straße nach Jork ist besonders bei schönem Wetter hoffnungslos verstopft. Schippern Sie lieber per Elbe-City-Jet  oder mit den HADAG-Schiffen, die an den St. Pauli Landungsbrücken (Brücke 2) starten (April-Sep, Sa, So, Feiertage 10.30 u. 14.30 Uhr, › S. 78) über den Wasserweg ins Alte Land.

Anfahrt:
A7 Ri. Hannover, Abf. Waltershof, Ri. Cranz.


Ins Wendland
Diese Tour durchs Wendland verspricht einen wunderschönen Wochenendausflug. Das Vergnügen beginnt schon auf der Hinfahrt, denn der Weg führt ab Dahlenburg (Achtung: die Abfahrt nach Neu-Darchau befindet sich kurz vor dem Ortsausgang Dahlenburg!) über die Elbuferstraße am Nationalpark Elbufer vorbei. Hier öffnet sich der Blick auf eine idyllische Flusslandschaft mit kleinen Inseln. In Drethem unbedingt den Weg links in Richtung Hitzacker nehmen. Nun folgt eine echte Berg- und Talbahn mit 13 % Gefälle – fast so wie im Schwarzwald. Auf dem Kniebenberg angelangt, sollten Sie unbedingt kurz anhalten und die großartige Aussicht auf die Elbe genießen! Ziel der Tour ist das Fachwerkstädtchen Hitzacker, in dem u.a. ein Archäologisches Zentrum (Am Hitzacker See, 29456 Hitzacker, Tel. 05862-67 94) angesiedelt ist. Hier darf man sich auf eine spannende Zeitreise freuen, die sage und schreibe 3.000 Jahre weit zurückführt. In drei rekonstruierten Langhäusern kann man in die Bronzezeit eintauchen. Die Ausstellungsstücke machen nicht nur ambitionierten Junghistorikern Spaß. Welche Prinzessin mag die schwere Halskette getragen haben, die hier zu bewundern ist? (Öffnungszeiten: Mai-Sep tägl. 10-18, April u. Okt Di-Fr 10-16, Sa/So 10-18 Uhr. Eintritt: Kinder ab 6 Jahren € 1,50, Erw. € 3). Übrigens: Das Archäologische Zentrum bietet Aktionsprogramme an, in denen geschichtsinteressierte Kids u.a. erfahren können, wie man Flechtwände aus Weidenruten baut oder in einem Lehmofen Brot backt. Aber aufgepasst: Die Programme sind oft ausgebucht, rechtzeitige Anmeldung empfiehlt sich (Tel. 05862-67 94)! An zwei Wochenenden im Jahr finden hier auch die »Tage der lebendigen Archäologie« statt, was vielleicht ein Grund ist wiederzukommen, denn wer wollte nicht schon einmal »Mit Zauberkräutern zaubern« oder »Feuer fangen«? Wer nun schon mal in Hitzacker ist, der sollte auf jeden Fall die Riesenkastanie anschauen, die aussieht, als strecke sie ihre Wurzeln gen Himmel. Sie wächst auf dem Weinberg. Feuerwehrfans sei zudem das Historische Feuerwehrmuseum in Neu-Tramm (Tel. 05861-71 40) empfohlen, das einen Überblick über 300 Jahre Löschgeschichte bietet. Auch das Alte Zollhaus, Heimatmuseum Walther Honig, in Hitzacker, Zollstr. 2, ist einen Besuch wert. Hier gibt es u.a. den Crash-Kurs »Wie kommt das Schiff in die Flasche«, in dem geschickte Hände große Schiffe in kleine Flaschen zaubern. Wegen variierender Öffnungszeiten unbedingt anrufen (Tel. 05862-88 38, Eintritt € 2).

Anfahrt:
B4, B216 Ri. Lüneburg, über Dahlenburg, links ab Ri. Neu-Darchau bis Hitzacker.



Reisen mit dem DB Autozug
Stellen Sie sich vor: Sie möchten mit Kind und Kegel an den Strand ins schöne Italien oder Sie wollen gemeinsam die Bergwelt Österreichs erkunden - ganz einfach. Und jetzt verbringen Sie den ersten Urlaubstag im Stau, Ihre Kinder werden langsam quengelig ... Wer kennt das nicht?
Eine gute Alternative dazu ist die problemlose An- und Abfahrt mit dem DB Autozug in die Urlaubsregion: Mit Auto und Zug können Sie entspannt in den Urlaub starten und schon den ersten Urlaubstag für gemeinsame Familien-Aktionen nutzen – schließlich lassen sich im eigenen Abteil die wunderbarsten Spiele spielen, Geschichten erzählen oder die vorbeirauschenden Landschaften bewundern. Über Nacht reisen Sie z. B. in einem geräumigen Liegewagenabteil, belegbar mit bis zu 5 Personen, direkt nach Frankreich, Italien, Kroatien oder Österreich. Ihr Auto fährt auf dem Transportwagen mit und steht bereit für Ausflüge in der Urlaubsregion oder für Fahrten zum Strand.

Verbindungen:
Von Hamburg können Sie zum Beispiel nach Lörrach, München, Avignon, Fréjus, Narbonne, Bozen, Livorno, Verona, Salzburg, Villach oder Rijeka reisen.

Kontaktinformationen:
Information und Buchung über das DB Autozug Servicetelefon unter 01805 /
24 12 24 (12ct./Min.), überall, wo es Fahrtkarten gibt sowie unter www.dbautozug.de.