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Höhlen

 

Kalkberghöhlen Bad Segeberg 

Fest in der Hand bzw. in den Schwingen von Fledermäusen sind die vom Sickerwasser ausgelaugten Kalkberghöhlen: Über 15.000 Tiere – etwa 200 verschiedene Arten – überwintern jährlich in den Höhlen des 90 m hohen Kalkberges. Ein Teil dieser bizarren unterirdischen Landschaft, die 1913 von neugierigen Jungen zufällig auf einer Klettertour entdeckt wurde, ist auch für Menschen zugänglich, allerdings nur mit fachkundiger Führung. Beim Abenteuerspaziergang durch die Hallen und Grotten lässt sich mit ein bisschen Glück der einzigartige Höhlenkäfer »Choleva holsatica« entdecken. Auch Moose, Algen und 53 Schneckenarten tragen dazu bei, dass der Kalkberg mit seinen Höhlen eine Schatztruhe der Natur ist. Eintrittskarten erhalten Sie an der Kasse am Höhleneingang.

 

Adresse:
Karl-May-Platz
23795 Bad Segeberg
Anfahrt: A1 oder A7 bis Bad Segeberg, dann Beschilderung folgen.

Öffnungszeiten & Eintritt:
April-Sep 10-18
Kinder (bis 15 J.) € 3, Erw. € 4.

Kontaktinformationen:
Tel. 04551-96 81 00

Wälder

 

Duvenstedter Brook 

Wildnis und Stille erwarten einen im Duvenstedter Brook, Hamburgs zweitgrößtem Naturschutzgebiet (rund 800 ha). Ein wahres Paradies für Naturfreunde. Die einzigartige Landschaft wird durch Moore sowie Birken- und Erlenbruchwälder geprägt. Sie ist ideales Lebensrevier für viele seltene Tier- und Vogelarten. Im Brook und im angrenzenden Wohldorfer Wald leben z.B. Rehe, Dam- und Rothirsche, Uhus, Kraniche und Dachse. Auch seltene Pflanzen, sogar Fleisch fressende, gedeihen hier. Wer das alles unter fachkundiger Anleitung erkunden will, sollte sich im Naturschutz-Informationshaus des Naturschutzbundes Deutschland für eine Grupppenführung anmelden (unter unten genannter Telefonnummer). Auf der können kleine Naturkundler, ausgerüstet mit Kescher und Lupen, Biounterricht im Freien genießen. Aber auch sonst lohnt ein Besuch in dem 1997 von Naturschutzamt und NABU eröffneten Infohaus. Es beherbergt ein naturkundliches Museum mit Tier- und Pflanzenpräparaten, ein Aquaterrarium sowie ein Diorama, das einen Überblick über den Lebensraum Moorlandschaft gibt.

 

Adresse:
Naturschutz- Informationshaus
Duvenstedter Triftweg 140
22397 Hamburg (Duvenstedt)

Öffnungszeiten:
Feb, März, Nov Sa 12-16, So/Feiertage 10-16 Uhr
April-Okt Di-Fr 14-17, Sa 12-18, So/Feiertage 10-18 Uhr

Kontaktinformationen:
Duvenstedter Brook
Tel./Fax 040-607 24 66

Klövensteen Hamburg (Rissen)

Eine geradezu magische Anziehungskraft übt der Klövensteen auf Pferdenarren aus. Kein Wunder: In dem großen Waldgebiet liegt der »Ponyhof-Waldschänke«. Hier stehen niedliche Ponys bereit, mit denen man durch das Blätterdickicht zotteln kann. Der Verleih (Tel. 040-81 14 54) ist Di-Fr 14 -17 Uhr möglich, an Wochenenden und in den Schulferien schon ab 10 Uhr. Aber auch sonst hat der Klövensteen einiges zu bieten. So kann man im Winter auf den kleinen Fischteichen prima Schlittschuh laufen. Oder – zu jeder Jahreszeit – im Wildgehege am Schnaakenmoor von Schaukanzeln aus Schwarz-, Rot- oder Damwild beobachten. Allerdings: Füttern ist nicht erlaubt! Etwa 3 km weiter gibt es am Klövensteenweg einen Walderholungsplatz, wo nach Herzenslust gespielt und getobt werden kann.


Niendorfer Gehege Hamburg (Niendorf)

Ein schnell zu erreichendes, ideales Ausflugsziel ist das Niendorfer Gehege im Norden Hamburgs. Während Sie im schönen Laubwald in der Sonne sitzen, können sich Ihre Sprösslinge auf zwei schönen Walderholungsplätzen mit tollen Spiel- und Turngeräten austoben. Das reicht noch nicht, um Ihre Kinder an die frische Luft zu locken? Gehen Sie mit ihnen ins Wildgehege beim Bondenwald (gegenüber den Schrebergärten). Dort gibt es eine Menge Tiere zu beobachten, und wer etwas Glück hat, kann sogar Dam- und Rehwild erspähen. Oder statten Sie dem »Ponyhof« (Di-Fr 14-17/Ferien 11-17, Sa, So, Feiertage 10-17 Uhr, Tel. 58 23 41) einen Besuch ab. Für € 6dürfen Sie die stämmigen Vierbeiner eine halbe Stunde durchs Gelände führen. Für den kleinen (oder größeren) Hunger bietet sich ein Abstecher ins »Waldcafé Corell« (gleich neben dem Ponyhof) an. Sie wollen sich lieber Ihr eigenes Würstchen braten? Auch kein Problem: Gleich nebenan gibt es mehrere Grillplätze.


Sachsenwald Reinbek

Unter einem dichten Blätterdach kann man hier wunderbar spazieren gehen. Was allerdings Kinder nicht unbedingt vom Hocker reißen wird. Aber keine Angst: Auf einer Tour durch den Sachsenwald gibts auch außer Naturidylle einiges zu sehen. Etwa den »Lokomotivschuppen Aumühle«, der kleinen Eisenbahnfans mit echtem Bahnbetrieb und historischen Dampfloks richtige Leckerbissen zu bieten hat. Von da aus können Sie Ihre Kinder mit der Aussicht auf ein bisschen Gruselkabinett Richtung Friedrichsruh durch den Wald locken: Dort steht das Bismarck-Mausoleum, in dem Fürst Bismarck und seine Frau in marmornen Sarkophagen ruhen. Auch das Bismarck-Museum in einem schönen alten Landhaus ist übrigens einen Besuch wert. Zu sehen gibt es hier z.B. einen mit Schnitzereien verzierten Elefantenzahn, Stulpenstiefel, Säbel und eine Kanone des »Eisernen Kanzlers«.

 

Anfahrt:
S21 Aumühle oder Friedrichsruh

Bismarck-Mausoleum:
Tel. 04104-58 50
Öffnungszeiten: April-Okt Di-So 10-18, Nov-März Sa/So 10-16 Uhr
Eintritt: Kinder € 0,50, Erw. € 2

Bismarck-Museum:
Tel. 04104-24 19
Öffnungszeiten: April-Okt Di-So 10-18 Uhr, Nov-März Mi, Sa/So 10-16 Uhr
Eintritt: Kinder € 1,50, Erw. € 3

Naturlandschaften

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Ab in die Natur, schließlich gibt es hier für Kinder jede Menge zu erleben: ein Picknick in der Heide, eine aufregende Schnitzeljagd im Wald oder ein entspannter Tag am Strand...

Lüneburger Heide 

Europas größte zusammenhängende Heidefläche liegt in der Lüneburger Heide. Und die hat weit mehr zu bieten als nur malerische Landschaften. Sie steckt voller Sehenswürdigkeiten und Erlebnisse. Vor allem im Sommer lässt man sich für die kleinen Besucher einiges einfallen. Etwa Wasserspiele, Kanu-Touren, Schnupperangeln, mehrtägige Exkursionen und Kinderfeste. Informationen über aktuelle Veranstaltungen erhalten Sie unter u.g. Telefonnummer oder im Internet. Lohnenswert sind auch Besuche in den zahlreichen Museen. Für Pferdebegeisterte ein Muss ist das »Deutsche Pferdemuseum« (Holzmarkt 9, 27283 Verden, Tel. 04231-80 71 40). Hier gibt es eine einzigartige Ausstellung zur Geschichte des Pferdes, Vorführungen, Kutschfahrten und Spiele für Kinder. Wer sich lieber mit Wind- und Wasserkraft beschäftigt, sollte einen Abstecher in den »Internationalen Wind- und Wassermühlenpark« Gifhorn (Tel. 05371-554 66) machen. Elf Orginale stehen hier unter freiem Himmel, rund vierzig maßstabsgetreu verkleinerte Mühlen-Modelle in der Ausstellungshalle. Sie wollen lieber wissen, warum Salz in Lüneburg »weißes Gold« genannt wird? Dann sollten Sie im »Deutschen Salzmuseum Lüneburg« (Sülfmeisterstr. 1, 21335 Lüneburg, Tel. 04131-450 65) einer stillgelegten Saline, vorbeischauen. Aber natürlich können Sie in der Heide auch einfach die Natur genießen. In dem 230 qkm großen Gebiet kann man prima wandern oder sich mit der Pferdekutsche herumfahren lassen. Eine gute Möglichkeit, um nach Döhle, Undeloh und Oberhaverbeck zu kommen, denn Autos sind hier verboten. Auf Ihrer Heide-Tour können Sie im Heidemuseum »Dat ole Huus« (Wilsede 3a, 29646 Bispingen, Tel. 04175-445) vorbeischauen. Dort erfahren Sie, wie man bis zum Ersten Weltkrieg in den Heidedörfern lebte. Das »Haus der Natur« in Döhle (Dorfstr. 38, 21272 Egestorf, Tel. 04175-16 15) zeigt den Tierartenreichtum des Naturschutzgebietes. Besonders beliebt bei Kindern ist der Erlebnisraum im »Seume-Haus«, dem Naturinformationshaus Undeloh (Wilseder Str. 23, 21274 Undeloh, Tel. 04189-294).

Adresse:
Tourismusverband
Barckhausenstr. 35
21335 Lüneburg

Kontaktinformationen:
www.lueneburger-heide.de
Tel. 01805-20 07 05



Boberger Dünen 

Was gibt es für Kinder Schöneres, als in den Dünen zu toben, sich herunterrollen zu lassen und im Sand zu buddeln? Wer in Hamburg wohnt, muss für dieses Vergnügen nicht erst ans Meer fahren, ein Ausflug in die Boberger Dünen reicht. Die früher bis zu 15 m hohen Sandberge wurden zwar zum Teil abgetragen und zum Bau von Bahndämmen und Industriegebieten verwendet, sie haben aber nach wie vor eine eindrucksvolle Höhe und stehen heute unter Naturschutz. Vielleicht scheint deshalb der Sand fast unnatürlich weiß? Zahlreiche Schilder weisen darauf hin, dass die Wege nicht verlassen werden dürfen, aber keine Bange: Rund um den Boberger See darf man sich austoben und danach im See abkühlen. Am nordöstlichen Ufer gibt es einen kleinen Sandstrand, der für Kinder bestens geeignet ist. Toll ist die Naturerlebnisstation alle 14 Tage am Wochenende (Mai-Sep) direkt am See. Unter Anleitung können große und kleine Naturfreunde dann mit Ferngläsern Vögel beobachten oder mit Stereolupen Libellenlarven inspizieren, die sie zuvor aus dem Wasser gefischt haben. Auch nett: Das Naturschutz-Informationshaus Boberger Niederung, Boberger Furt 50, 21033 Hamburg, Tel. 73 93 12 66. Zusammen mit kundigen Biologen können kleine Naturforscher hier z.B. Spuren von Tieren in der Heide lesen. Was es sonst noch gibt? Verwilderte Waldstücke, Heideflächen und kleine Moorgebiete. Nicht nur im Sommer wunderschön.

Adresse:
Zugang: Walter-Hammer-Weg, Hamburg (Boberg)
Anfahrt: B5 Ri. Bergedorf, Abf. Boberg (Parken: Boberger Furt)


Die Vierlande 

Ein Paradies direkt vor den Toren der Hansestadt sind die Vierlande im Südosten Hamburgs. Erkunden sollten Sie die malerische Region am besten mit dem Auto oder vom S-Bahnhof Bergedorf aus mit dem Fahrrad. Um 1200 begannen Bauern hier durch Deiche und Entwässerungskanäle Land zu gewinnen. Der Boden ist bis heute sehr fruchtbar. Kein Wunder, dass sich hier Deutschlands größter Blumen- und Gemüsegarten befindet. Über 1.300 Blumen- und Pflanzenzuchtbetriebe haben sich in der kleinen Region angesiedelt. Neben Blumen und Gemüse gibt es viele prächtige alte Bauernhäuser zu entdecken. Wie die Bauern hier früher lebten, erzählt das Freilichtmuseum Rieck-Haus in Curslack, dessen Kern schon 1530 gebaut wurde. Ein weiteres Charakteristikum der Vierlande sind die alten hölzernen Kirchen. Besonders sehenswert ist die St.-Nikolai-Kirche in Altengamme, die bedeutendste Barock-Bauernkirche in Norddeutschland. Von den Schrecken der jüngeren deutschen Geschichte wird man in Neuengamme eingeholt. Die »KZ-Gedenkstätte Neuengamme« erinnert an die rund 55.000 Menschen, die in diesem Konzentrationslager während des Zweiten Weltkriegs von den Nationalsozialisten umgebracht wurden.

Orte:
Neuen- und Altengamme, Curslack, Kirchwerder

Freilichtmuseum Rieck-Haus:
Curslacker Deich 284
Tel. 040-723 12 23
Öffnungszeiten: April-Sep 10-17, Okt-März 10-16 Uhr
Eintritt Kinder € 1, Erwachsene € 3

KZ-Gedenkstätte Neuengamme:
Jean-Dolidier-Weg 39
21039 Hamburg
www.kz-gedenkstaette-neuengamme.de
Tel. 040-88 30 13 95
Öffnungszeiten: Mo-Fr 9.30-16, So 9.30-17 Uhr

 

Maislabyrinth im Maisfeld bei Eekholt

Wer einmal in einem hoch gewachsenen Maisfeld stand, weiß, dass es gar nicht so einfach ist, ohne freie Sicht die Orientierung zu behalten. Im Irrgarten im o.g. Maisfeld gilt es – von ca. Mitte Juli bis Ende September – nicht nur, den Ausgang wiederzufinden, sondern auch knifflige Aufgaben zu lösen, z.B.: Wie viele Sackgassen hat das Labyrinth?

Anfahrt:
A7 Abfahrt Bad Segeberg, B 206 Ri. Bad Segeberg, nach dem Abzweig Harkholm li. abbiegen zum Tierpark Eekholt, das Maisfeld liegt gegenüber vom Tierpark.

Öffnungszeiten & Eintritt:
tägl. ab 9 Uhr bis zur Dämmerung, nach Anmeldung für Gruppen sogar nachts.
Kinder € 1, Erw. € 2.

Kontaktinformationen:
Tel. 04327-812
Ansprechpartner: Hannelore Carstensen

 

Freilichtmuseen

Wie wurde früher eigentlich Korn gedroschen und was gehörte alles zu einer richtigen Korbflechterei? Antworten auf diese und ähnliche Fragen kann ein Besuch im Freilichtmuseum oder im Heimatmuseum klären.

Freilichtmuseum am Kiekeberg

Wer schon immer wissen wollte, wie früher Korn gedroschen wurde oder wie viele Menschen sich eine Schlafkoje teilten, dem ist ein Ausflug ins Freilichtmuseum am Kiekeberg zu empfehlen. Zwölf voll eingerichtete Fachwerkhäuser aus dem 18. und 19. Jahrhundert sind hier zu besichtigen und Sie können live erleben, wie sich unsere bäuerlichen Vorfahren bei der Arbeit plagen mussten. An den Wochenenden führen z.B. Schmiede und Korbflechter in den Museumswerkstätten ihr Handwerk vor.  Kindergruppen können im Rahmen von Führungen (ab € 25) bei vielen Aktivitäten auch mitmachen. Haben Sie von der ungewohnten Plackerei Hunger bekommen? Im museumseigenen Gasthaus können Sie ihn mit deftiger Hausmannskost stillen. Übrigens: Tierliebe Youngster werden sich am Kiekeberg besonders wohl fühlen. Wie es sich auf dem Land gehört, tummeln sich nämlich Kühe, Schweine, Pferde und jede Menge Federvieh auf dem Gelände.

Adresse:
Am Kiekeberg 1
21224 Rosengarten-Ehestorf
Anfahrt: A7 Ri. Hannover, Abf. Marmstorf.

Öffnungszeiten & Eintritt:
März-Okt Di-Fr 9-17, Sa/So 10-18 Uhr, Nov-Feb Di-So 10-16 Uhr.
Kinder bis 15 Jahre frei, ab 16 Jahren € 6.

Kontaktinformationen:
www.kiekeberg-museum.de
Tel. 040-790 17 60


Museumsdorf Volksdorf 

Wie gelingt es, Buchweizenpfannkuchen über dem offenen Feuer im Holzofen so zu platzieren, dass sie nicht schwarz, sondern knusprig braun werden? Im museumspädagogischen Unterricht wird in Volksdorf neben diesem auch das Geheimnis gelüftet, wie man Butter herstellt. Und gekostet werden können die selbst gekochten Speisen von den Hobbyköchen schließlich auch! Das Museumsdorf Volksdorf gewährt neben diesen noch weitere faszinierende Einblicke in die bäuerliche Bau- und Wohnkultur der Menschen, die vor langer Zeit im hamburgischen und holsteinischen Geestland gelebt haben. Im Bauernmuseum sind Einrichtungs- und Arbeitsgegenstände aus der Zeit vor der Industrialisierung zu sehen. Die Besichtigung der Häuser ist nur im Rahmen der täglich um 15 Uhr stattfindenden Führung möglich. Gruppen und Schulklassen müssen sich unter Tel. 603 90 98 vorher anmelden.

Adresse:
Im Alten Dorfe 46-48
22359 Hamburg (Volksdorf)

Öffnungszeiten & Eintritt:
März-Nov Di-So 8-18 Uhr
Das Gelände ist kostenlos zugänglich, Kinder zahlen für eine Führung € 1, Erwachsene € 3, eine Schulklassenführung mit Aktionsprogramm kostet € 50.

Kontaktinformationen:
www.volksdorf.net
Tel. 040-603-52 25 u.-90 98
Ansprechpartner: Wulf Denecke (Tel. 604 86 49)



Museumshof Lensahn 

Wie wird aus Korn Mehl und später Brot? Und wie sieht so eine Haferpflanze aus, wenn sie auf dem Feld wächst? Auf dem Museumshof Lensahn können Kinder viel ausprobieren und lernen – z.B. wie man den Acker mit dem Karrenpflug bearbeitet oder Getreide mit alten Mahlsteinen mahlt. In der Kinderküche dürfen die kleinen Besucher backen und kochen: Brot, Waffeln, Pfannkuchen oder rote Grütze. Im Herbst kann man miterleben, wie Zuckerrüben gerodet und gesäubert werden und wie aus dem Saft der Rüben schließlich Sirup entsteht. Aber das Leben auf dem Lande besteht nicht nur aus Arbeiten: Erbsenpusten und Steckenpferdringreiten sind alte Spiele, die auf dem Museumshof wiederbelebt werden. Und neben Ponys, Kühen, Schweinen und einem Tierkinderstall mit kleinen Küken und Kaninchen gilt es, ein Labyrinth und einen Naturlehrpfad mit über 6.000 Bäumen zu erkunden. Beliebt sind auch Aktionen, wie »Rapsöl pressen«, und Feste wie die historische Getreideernte Anfang August. Die Belohnung winkt sechs Wochen später – am Erntefest –, dann wird gedroschen. Für Gruppen von 10-20 Kindern sind spezielle Arrangements möglich (Programme und Preise bitte erfragen).

Adresse:
Prienfeldhof
23738 Lensahn
Anfahrt: A1 Ri. Lübeck, Abf. Lensahn

Öffnungszeiten & Eintritt:
Mitte Mäz-Mitte Nov Di-So 10-18 Uhr
Kinder € 2, Erw. € 3.

Kontaktinformationen:
www.museumshof-lensahn.de
Tel. 04363-911 22



Natureum - Niederelbe Natur- und Freilichtmuseum 

Dass Natur nicht öde sein muss, beweist das Natureum Niederelbe. Im Museum und auf dem 60.000 qm großen Freigelände informieren interessant gemachte Ausstellungen über Flora und Fauna der Niederelbe und des Elbe-Weser-Dreiecks. In Erlebniszonen können Kids Tierfelle ertasten oder mit Mikroskopen die geheimnisvolle Welt von Krebsen und Seesternchen ergründen. Besonders beliebt bei den Natureumsbesuchern sind der Fischkutter »Erna Becker«, ein Dinosaurier in Lebensgröße, eine Vogeloper und der Blick vom Aussichtsturm auf die Elbmündung. Wer seinen Geburtstag im Natureum feiern möchte, kann auf Schatzsuche gehen, »Bernstein schleifen« oder einen »Tag in der Steinzeit« verbringen.

Adresse:
Neuenhof 8
21730 Balje
Anfahrt: über Stade – Wischhafen /Elbefähre – Freiburg
und die B 73 Stade – Cuxhaven (Abfahrt Neuhaus/Natureum)

Öffnungszeiten & Eintritt:
Di-So 10-18 Uhr ( im Winter 17 Uhr )
€ 5, Kinder (6-16 J.) € 4, Familien € 15.
Preise für Geburtstagsfeiern auf Anfrage.

Kontaktinformationen:
www.natureum-niederelbe.de
Info-Tel. 04753-84 44 80

Botanische Gärten

Gänseblümchen und Stiefmütterchen wachsen vielleicht auch in Ihrem eigenen Garten. Um exotischere Pflanzen zu bewundern, lohnt sich ein Besuch im Botanischen Garten. Alle wichtigen Adressen und Infos finden Sie hier!

Neuer Botanischer Garten 

Was blüht denn da? Im Neuen Botanischen Garten schickt die Biologin Angela Niebel-Lohmann kleine Naturforscher auf eine spannende Rallye, während der sie mit verbundenen Augen Nüsse und andere Früchte ertasten. Die Biologin erklärt, was ein Stempel mit Blüten zu tun hat, wozu Früchte da sind und welches Blatt zu welcher Pflanze gehört. 16.000 verschiedene Pflanzen wachsen hier, und wenn die Kinder alle kennen lernen wollten, müssten sie Monate im Botanischen Garten verbringen. Kleinen Gärtnern schenkt Angela Niebel-Lohmann zur Erinnerung an den Besuch eine selbst gezogene Pflanze oder Samen für die eigene Zucht. Wer hier zwischen Blumen und Bäumen picknicken will, sollte es sich im Amphitheater oder im Bauernhaus des Botanischen Gartens bequem machen.  Tipp: Beim Pförtner erhalten Kids das kostenlose Merkblatt »Grüne Schule«.

Adresse:
Ohnhornstraße
22609 Hamburg (Klein Flottbek)

Öffnungszeiten & Eintritt:
9-20 (Sommer), 9 Uhr bis zur Dämmerung (Winter)
Eintritt frei. Kosten für die Führung einer Kindergruppe: € 75.

Kontaktinformationen:
Tel. 608 05 33
Ansprechpartner: Angela Niebel-Lohmann


Garten der Schmetterlinge/ Friedrichsruh 

Dass in Aumühle Schmetterlinge leben, die in wahre Rauschzustände verfallen, ist kaum zu glauben – aber wahr! Der Bananenfalter z.B. berauscht sich regelmäßig bei der Nahrungsaufnahme an vergorenen Bananen und torkelt dann in wilden Flugbahnen durch den Garten. Hunderte von einheimischen und exotischen Schmetterlingen leben in der Fürstlich von Bismarck’schen Schlossgärtnerei ihr erfülltes, aber naturbedingt relativ kurzes Leben, das je nach Art von wenigen Stunden (Sackträger-Männchen) bis zu zehn Monate (Zitronenfalter) dauert. Auf 600 qm in einer Freiflughalle können Kinder den Lebenszyklus einiger flotter Falter in ihrer vollständigen Metamorphose – vom Eierlegen über Raupenphase und Verpuppung bis hin zum fertigen Schmetterling – live verfolgen. Sehr beliebt bei den Kids ist auch das Tropenhaus. Es wird nicht nur von Wasserschildkröten bevölkert, die man auf »Turtle Island« bestaunen kann, auch chinesische Zwergwachteln huschen über die Wege. Ebenfalls spannend für kleine Naturforscher: die Terrarien im Tropenhaus mit Vogelspinnen, Stabheuschrecken, Kakerlaken und Wasseragamen. Eine besondere Attraktion ist das Chamäleon. Eine Stimulation der Sinne bietet der Duftgarten auf etwa 1.000 qm mit 80 mehr oder weniger bekannten, stark duftenden Pflanzen. Übrigens: Biologen bieten Führungen an, die sich auch für Vorschulklassen eignen.

Adresse:
Am Schloßteich
21521 Friedrichsruh
Anfahrt: A24 Ri. Berlin, Abf. Grande/Friedrichsruh.

Öffnungszeiten & Eintritt:
von Frühlingsanfang bis Ende Okt tägl. 9-18 Uhr
Kinder € 3, Erw. € 4,50.

Kontaktinformationen:
Tel. 04104-60 37